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Coronavirus: Unterstützung für Betriebe

Wir unterstützen Sie und haben deshalb wichtige Informationen für Sie zusammengestellt.
Stand: September 2022

Finanzhilfen

Die Corona-Pandemie stellt Gesellschaft und Wirtschaft weiterhin vor immense Herausforderungen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben deshalb die Überbrückungshilfen erneut erweitert. Damit unterstützen sie Unternehmen und Selbständige mit coronabedingten Umsatzausfällen noch mehr.

Hinweis:

Aufgrund der aktuell sehr hohen Arbeitsbelastung in den Bewilligungsstellen und bei den eingebundenen prüfenden Dritten haben Bund und Länder die Frist zur Einreichung der Schlussabrechnungen für die Corona-Zuschussprogramme bis 30. Juni 2023 verlängert. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden Übersicht:

Überbrückungshilfe IV

  • Förderzeitraum: Januar 2022 bis Juni 2022
  • Antragsberechtigte: Unternehmen, Solo-Selbständige, Start-ups
  • Voraussetzung: Coronabedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019.
  • Förderhöhe: Je nach Höhe des Umsatzeinbruchs zwischen 40 und 90 % der Fixkosten. NEU: Modernisierungs- und Renovierungskosten werden nicht mehr gefördert.
  • Zusätzlich Eigenkapitalzuschuss bei mehr als 50 % Umsatzeinbruch im Dezember 2021 und Januar 2022: bis zu 30% der Fixkosten.
  • Antragstellung: Über prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.). Frist: 30. Juni 2022

Neustarthilfe plus

  • Förderzeitraum: Juli bis Dezember 2021 und Januar bis Juni 2022
  • Antragsberechtigte: Solo-Selbstständige,  Mehr-Personen und kleine Kapitalgesellschaften mit geringen Betriebskosten
  • Voraussetzung: Coronabedingter Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
  • Förderhöhe: Einmalig 50 % eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, bis zu 1.500,- €/Monat.
  • Antragstellung: Über prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, etc.) oder direkt.
  • Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge: 30. Juni 2022

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Wenn Sie aufgrund einer behördlichen Anordnung durch das regionale Gesundheitsamt in Quarantäne genommen bzw. abgesondert oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurden, erhalten Selbständige und Arbeitnehmende unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung in Geld. In Niedersachen entschädigt dann der zuständige Landkreis beziehungsweise die kreisfreie Stadt auf Grundlage des § 56 Abs.1
Infektionsschutzgesetzes.

Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte, die sich als Kontaktpersonen in Quarantäne begeben mussten sind seit dem 11. Oktober 2021 eingestellt.

Bitte nutzen Sie für die Antragstellung das bundeseinheitliche Fachverfahren, dies beschleunigt die Bearbeitung Ihres Antrages.