Talfahrt im Pkw-Markt auch im Dezember

Niedersächsischer Automarkt verzeichnet rückgängige Fahrzeug-Verkäufe.

Ostfriesland. Der niedersächsische Pkw-Markt bleibt auf Talfahrt. Ein dickes Minus auf dem niedersächsischen Automarkt von 12,6 Prozent im Dezember führt zu Sorgenfalten im Automobilhandel. Im Vergleich dazu verzeichnet die Branche bundesweit ein Wachstum um 3,7 Prozent. „Wir sind in hohem Maße besorgt“, bilanzierte Lothar Freese, Obermeister der Innung des Kfz-Handwerks für Ostfriesland. Vor allem die starken Rückgänge im Segment Diesel seien alarmierend.

Mit Hinweis auf die aktuellen Kraftfahrt-Bundesamt-Länderzahlen (KBA) für Dezember 2016 teilte Freese mit, das der Diesel von 13.389 Verkäufen im Vorjahr auf 10.280 Verkäufe in 2016 verloren habe. Das entspricht einem Minus von 23,2 Prozent. Gegen den Trend zweistelliger Pluszahlen für den Benziner habe in Niedersachsen auch der Benzin-Pkw um 4,5 Prozent auf 13.819 Neuzulassungen (Vorjahr 14.470) eingebüßt. Erfreulich sei das Ergebnis für Elektro- und Hybrid-Pkw mit 143 Zulassungen (Vorjahr 81) und 414 Zulassungen (Vorjahr 245). 64 gasbetriebene Neuwagen (Vorjahr 104) seien erstmals zugelassen worden.

In der Jahresbilanz für 2016 sei der niedersächsische Pkw-Markt in den roten Zahlen, so Freese. Minus 2,3 Prozent auf 352.867 Neuzulassungen stünden zu Buche (Vorjahr 361.241). Dies sei den Verlusten in Höhe von 8,7 Prozent beim Diesel auf 157.932 Verkäufe (Vorjahr 172.992) geschuldet. Benziner hätten um 3,5 Prozent auf 189.047 Neuzulassungen (Vorjahr 182.684) zugelegt. Diese Pluszahlen zeigten eine erfreuliche Zunahme privater Autokäufe, sagte Freese und weiter: „Das Kaufinteresse von Privatkunden für neue Autos ist größer geworden."

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Pressekontakt: Lothar Freese, Obermeister der Innung des Kfz-Handwerks für Ostfriesland, Telefon 049 41 93 33 -18, E-Mail info@bosch-freese.de