Zu den bestandenen Prüfungen von Karina Kleen (l.) und Nadine Czerlikowski (r.) gratulierten Peter-Ulrich Kromminga (l.) und Albert Lienemann (r.) ©HWK

Investiton in Bildung zahlt sich aus

Mitarbeiter der Handwerkskammer bilden sich weiter. Neues QM-System im Intranet entstand während einer Bachelorarbeit.

Ostfriesland. Die Freude ist groß: Nach mehrjähriger Ausbildung nebenberuflich halten die Mitarbeiterinnen der Handwerkskammer für Ostfriesland ihre Zertifikate in den Händen. Nadine Czerlikowski (Emden), Mitarbeiterin der Lehrlingsrolle, hat ihre Prüfung zur Kaufmännischen Fachwirtin (HWK) bestanden. Karina Kleen (Wiesmoor) legte ihre Bachelorprüfung im Online-Studiengang Betriebswirtschaftslehre an der Jade Hochschule Wilhelmshaven ab. Mit Bestehen arbeitet sie seit Jahresbeginn als betriebswirtschaftliche Beraterin. Von Präsident Albert Lienemann und Hauptgeschäftsführer Peter-Ulrich Kromminga nahmen sie Glückwünsche entgegen.

Die Anregung zur Weiterbildung der Beschäftigten ist fest in der Kammerpolitik als zertifizierter Dienstleister verankert. „Es ist eine Investition, die sich immer zurückzahlt“, betonte Peter-Ulrich Kromminga. Besonders von der Bachelor-Arbeit im Bereich des Qualitätsmanagements (QM) habe die Selbstverwaltung des Handwerks im hohen Maße profitiert. Als eine der ersten Kammern ließ die Geschäftsführung sowohl das Berufsbildungszentrum als auch die Kammerverwaltung vor rund zehn Jahren zertifizieren. Karina Kleen betreut diesen kontinuierlichen Prozess als QM-Beauftragte. Sie wählte die Sparte als Schwerpunkt im Studium und setzte sich mit der neuen Norm ISO 9001:2015 auseinander. In ihrer Abschlussarbeit führte sie das QM-Handbuch als Intranet-Version mit der Software „Viflow“ ein. Mittels Diagrammen und Verlinkungen erhalten die Mitarbeiter so einen schnellen und einfachen Zugriff auf Verfahrensanweisungen und Arbeitsabläufen. „Das ermöglicht eine hohe Transparenz und kommt der Kundenzufriedenheit zugute“, resümierte Kromminga.

Die Weiterbildungsleistung der 64 Mitarbeiter lässt sich sehen. Es gibt mittlerweile sieben „Betriebswirte des Handwerks“, zwölf Mitarbeiter mit einer Ausbildereignungsprüfung, drei „Kaufmännische Fachwirte“, zwei „Gebäudeenergieberater (HWK)“, sieben „Fachkräfte im Qualitätsmanagement“ und vier „Interne Auditoren“.

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