Die Arbeit des Handwerkers wird von der Gesellschaft wertgeschätzt. © Aktion Marketing Handwerk

Handwerk genießt größtes Vertrauen

Studien belegen das hohe betriebliche Qualitätsbewusstsein im Handwerk.

Ostfriesland. Die Polizei und das Handwerk genießen einer Umfrage zufolge in der deutschen Bevölkerung das größte Vertrauen unter den abgefragten Institutionen und Branchen. Das Handwerk kommt auf 85 Prozent Zustimmung – wie schon in 2015. Das hat eine Studie des „Global Trust Report 2017“ des GfK-Vereins ergeben.

Eine Forsa-Studie aus dem Herbst letzten Jahres zeigte zudem: 98 Prozent der Eigentümer von Privatimmobilien sind mit der Sanierung ihrer Häuser durch Handwerksbetriebe zufrieden. Auch Beratungen wurden durchweg positiv bewertet. Gute Noten erhielten auch die an der Sanierung beteiligten Fachleute: Mit der Arbeit der beauftragten Handwerksfirmen waren 94 Prozent der Hausbesitzer zufrieden bis sehr zufrieden, mit der Leistung des Architekten 88 Prozent und die Arbeit des Energieberaters bewerteten 87 Prozent als positiv.

„Handwerksbetriebe sind die erste und wichtigste Anlaufstelle für unsere Kunden in allen Fragen rund um den Erhalt, die Renovierung oder den Neubau von Immobilien. Auch bei der energetischen Sanierung von Wohneigentum genießen unsere Betriebe eine sehr hohe Wertschätzung ihrer Kompetenzen“, so Peter-Ulrich Kromminga, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ostfriesland. Laut Forsa Studie sind 94 Prozent der befragten Hausbesitzer mit der Arbeit der Fachhandwerker zufrieden. „Dies bestätigt die hohe Qualifikation und zeigt das betriebliche Qualitätsbewusstsein unserer Betriebe“, erklärt Kromminga.

Sowohl die neuste Global Trust Studie, als auch die Forsa-Ergebnisse bestätigen damit den erstklassigen Ruf deutscher Handwerksunternehmen mit ihren auf höchstem Niveau ausgebildeten Meistern, Gesellen und Auszubildenden. „Vor diesem Hintergrund erscheint es uns weiterhin rätselhaft, warum Teile der Politik, insbesondere der europäischen, das überaus erfolgreiche System der erfolgreichen Aus- und Weiterbildung des dualen Berufsbildungssystems in Frage stellen, obwohl seriöse und belastbare Daten den unbestrittenen Erfolg dieses Systems eindeutig unter Beweis stellen“, so Kromminga weiter.

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